Beton

Nach den sozialistischen Bausünden aus Beton in Bratislava, Prag und Co folgt jetzt ein Kapitel aus der Kategorie: Kapitalistische Bausünden.
In Montenegro wird gebaut. Auffallend viel sogar. Und an jeder Ecke stehen Schilder von diversen Real Estate Banken, Gruppen und Fonds, die mit der Anlage von Geld in Immobilien werben. Wo auch immer Platz ist wachsen hässliche Betonbauten in die Höhe – Mehrfamilienhäuser, Hotels und Supermärkte. Alle sehen gleich aus und alle zerstören die Szenerie und den Charakter (die Umwelt leidet sicher auch – wie in Spanien, dass regelrecht im Beton versinkt) der Küstendörfer und -städte.
Und ih schätze das nicht einmal die Hälfte benötigt wird: Viele fertige Gebäude stehen leer. Reine Immobilienspekulation ohne Rücksicht auf Verluste.
Vielleicht bin ich naiv, aber dieses Zustellen der Landschaft mit diesen Klötzen ärgert mich.

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