Tag 4 in Schweden, Tag 2 auf Öland: Nach dem Abbau unseres Camps und Verlassen des Traumstrands ging es mit dem Auto (ich lerne den Tempomat immer mehr zu schätzen: Eine tolle Erfindung!) in die nördlichste Spitze der Insel.

Im Hafendorf mit dem griffigen Name Bryxelkrok gab es nicht nur ein Fiskburgerar Meny, sondern auch einen tollen, langen Strand mit Windmühle und Leuchttürmchen.

Der Besuch der exakten Nordspitze Ölands (am Leuchtturm Långe Erik) war zwar ganz nett, aber eher unspektakulär. Ein Tipp für alle mit ein bisschen mehr Geld in der Portokasse: In direkter Nähe des Leuchtturms stehen zwei tolle schwedische Höfe leer – Zwei Sommerhäuser wie aus dem Bilderbuch Astrid-Lindgren-Buch warten auf Käufer.

Nächste Station: Der kilometerlange Sandstrand bei Böda. Ruhig, keinesfalls überrannt, (zu) sonnig (für meine helle Haut) und für Ostseeverhältnisse auch klares Wasser.

Übernachtet haben wir nach einer längeren Autofahrt (Tempomat!) auf einem Campingplatz direkt an der Brücke zurück auf das Festland. Meine Feststellung hier: Schweden lieben Camping. Im Wohnwagen. Im Bungalow. Gern auch als Dauercamper mit Sofa, Fernseher und grauenvoll kitschiger Vorgartendeko. Aber ganz sicher nicht mit dem Zelt. Es gab vier große, als Zeltplätze ausgewiesene Flächen auf dem Gelände und mit uns waren insgesamt 3 Zelte da. Platzmangel war weniger das Problem.


Sind wieder mit von der Partie! Der Tempomat ist also der „Zügel“, dem Du Dein Vertrauen schenkst.
Sehr schöne Küstenlandschaft an der schwedischen Ostsee – macht mächtig Lust auf eine Radtour.
Bier müssten wir halt mitnehmen :o)