{"id":658,"date":"2011-08-09T10:41:00","date_gmt":"2011-08-09T08:41:00","guid":{"rendered":"http:\/\/WennmannurbetrachtetwashierimMomentummichherumpassiert,w\u00e4reHitzeschlachtoderSaunaeintreffenderName.Dochdazusp\u00e4ter.DerTagbegannwoeraufgeh\u00f6rthat-inderWohnungvon(keineAhnungwiesiehie\u00df)dermontenegrinischenDame,"},"modified":"2011-08-09T10:41:00","modified_gmt":"2011-08-09T08:41:00","slug":"der-hoffentlich-letzte-bus-bar-und-belgrad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/allgemeine-gefahrenstelle.de\/?p=658","title":{"rendered":"Der hoffentlich letzte Bus, Bar und Belgrad"},"content":{"rendered":"<p>Wenn man nur betrachtet was hier im Moment um mich herum passiert, w\u00e4re &#8222;Hitzeschlacht&#8220; oder &#8222;Sauna&#8220; ein treffender Name. Doch dazu sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Der Tag begann wo er aufgeh\u00f6rt hat &#8211; in der Wohnung von (keine Ahnung wie sie hie\u00df) der montenegrinischen Dame, die uns nicht versteht, weil sie nur 2 Floskeln auf Englisch kann. Wir sind da einen Schritt weiter und verstehen immerhin einige Schlagw\u00f6rter ihrer Sprache (Was sie spricht? Da kann ich nur mit den Schultern zucken &#8211; in Montenegro spricht man teils kroatisch, teils slowenisch, teils serbisch, teils montenegrinisch, und so weiter).<br \/>\nHeute allerdings scheiterten wir bei unserem Verst\u00e4ndnis und sie holte einen englischen Sprachf\u00fchrer und zeigte mir die Zeile mit der Aussprach: &#8222;steij hijr&#8220; &#8211; es machte Klick: &#8222;No we will leave today &#8230; We &#8211; go. Thank you&#8220;. Also zahlten wir, packten zusammen und verschwanden aus dem Haus, das die Dame, nennen wir sie &#8222;Eva&#8220; mit den Worten: &#8222;my room &#8211; suuupeeer. Mh? Suuupeeeer. My rooms. Balkonia. Here balkonia. My balkonia. See? And internet&#8220; beschrieb. Stimmte ja auch zu fast 76% (ist ein Rundungswert).<br \/>\nWir wanderten zum Busbahnhof und es stellte sich heraus, dass eine Morgendusche sinnlos gewesen w\u00e4re: nach sch\u00e4tzungsweise 20 min Fu\u00dfmarsch waren wir komplett durchgeschwitzt. Der Bus war ein Schn\u00e4pchen, daf\u00fcr aber sehr voll, sodass wir erst ab dem 3. Stop, einer Stadt namens Budva, nebeneinander sitzen konnten.<br \/>\nDer Bus fuhr eine K\u00fcstenstra\u00dfe entlang und wir hatten fantastische Ausblicke auf die zahlreichen Buchten, Felsen, Inseln (Sveti Stefan inbegriffen) und St\u00e4dtchen hatten. Ein Traum.<br \/>\n14:35 Uhr erreichten wir den Busbahnhof von Bar, einer der gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte des Landes und wie sich im Hafen zeigen sollte, St\u00fctzpunkt der (\u00fcberschaubaren) Flotte von Montenegro. Der Busbahnhof liegt etwa 2 km vom Ortskern entfernt, daf\u00fcr aber fast direkt neben dem Bahnhof. Wir reservierten f\u00fcr unschlagbare 6\u20ac pro Kopf einen Platz im Liegewagen des n\u00e4chsten Zuges: 21:10 Uhr. Die &#8222;Gaderoba&#8220; am Bahnhof war verschlossen und die Dame am Infoschalter nicht willig uns zu verstehen, weshalb wir frisch sonnenbecremt, zum Busbahnhof liefen und ich mit Charm und meinem brillianten Russisch Einlass in den dortigen Gep\u00e4ckraum bekam (Zitat: &#8222;dobroi dien &#8211; i just have a question: Can we put our bags in the Gaderoba? &#8211; Hvala&#8220;). Befreit von dem unn\u00f6tigen Ballast liefen wir in das Zentrum von Bar, sahen die Einkaufsmeile, eine bepalmte Strandpromenade, den Hafen und Str\u00e4nde ohne Ende. Wir suchten uns ein sch\u00f6nes Pl\u00e4tzchen und verschwanden f\u00fcr etwa eine 3\/4 Stunde im Wasser (zusammen mit den Seeigeln, aber vergleichsweise wenigen Fischen).<br \/>\nEs folgte ein Besuch im Supermarkt, wo wir uns mit Getr\u00e4nken, Brot und einigen Konserven (Leberwurst, Thunfisch) eindeckten.<br \/>\nZur\u00fcck zum Busbahnhof, wieder mein perfektes Russisch (dobroi dien) hervorgekehrt, Taschen zur\u00fcckbekommen und zum Bahnhof gelaufen. Der Zug war schon da (1,5h vor der Abfahrt) und nach etwas Wartezeit begaben wir uns auf die Suche nach unseren Pl\u00e4tzen.<br \/>\nIm entsprechenden Abteil befanden sich schon 4 englischsprachige Backpacker, die unsere Betten nur zu gern als Ablage f\u00fcr ihre Rucks\u00e4cke genutzt h\u00e4tten &#8211; wir arrangierten uns recht schnell miteinander und lachten gemeinsam die Katastrophe weg, in der wir sa\u00dfen\/lagen: Es war hei\u00df, stickig und die Luftfeuchtigkeit lag bei etwa 100%. Der Platz reichte nur mit viel Fantasie f\u00fcr das Gep\u00e4ck und die Liegen (immer 3 \u00fcbereinander) wirken etwas abenteuerlich.<br \/>\n&#8222;W-E-L-L-I-N-G-T-O-N&#8220; buchstabierte mir Erik. Wenn wir etwas Internationales so sagen wollen, dass keiner es versteht, buchstabieren wir. &#8222;Steht hier auf dem Namensschild am Rucksack &#8211; denke die kommen von dort. Wo isn das?&#8220; &#8211; &#8222;Neuseeland w\u00fcrd ich meinen.&#8220;<br \/>\nUnser Verdacht erh\u00e4rtete sich dann als wir den Aufkleber vom Flug sahen &#8222;Quantas&#8220; war die Airline. Unsere vier weiblichen Miteisenden (die im Moment schlafen &#8211; der Fahrtwind macht es temperaturm\u00e4\u00dfig ertr\u00e4glich) sind also wahrscheinlich Neuseel\u00e4nder.<br \/>\nDie Fahrt ist bisher (Stunde 2 von 10) relativ ereignisarm &#8211; au\u00dfer mir schlafen alle (ja, ich opfere mich f\u00fcr euch auf un tippe das hier im Liegen auf meinem iPod &#8211; meine Finger sind viel zu fett ;D ), drau\u00dfen kann man die prachtvolle Landschaft (die Strecke soll eine der sch\u00f6nsten Europas sein &#8211; wir fahren relativ hoch \u00fcber dem Tal, oft durch Tunnel, \u00fcber Br\u00fccken, &#8230;) erahnen und das einzige Highlight war der Besuch der Polizei. Beim letzten Halt h\u00e4mmerte es an unsere, von Innen verschlossene, T\u00fcr und wir h\u00f6rten aufgebrachte Frauenstimmen. Wenige Augenblicke sp\u00e4ter \u00f6ffnete die w\u00fctend schnatternde Dame mit dem T\u00fcr\u00f6ffner des Schaffners unser Abteil und fing an uns anzuschreien. Leider in der falschen Sprache, was ihre sicherlich klangvollen Schimpfw\u00f6rter verpuffen lies. Das Bett unter mir f\u00fchlte sich &#8211; was Blickrichtung angeht &#8211; angesprochen und forderte frisch aufgewacht und augenscheinlich vom Geschrei genervt &#8222;English Please&#8220;. Sie sprach das aber in ihrem Akzent aus, und die Frau vor der T\u00fcr wurde noch wilder: &#8222;\u00e4nglisch? I don&#8217;t no what that is &#8211; \u00e4nglisch!!!!&#8220; &#8211; ich erhob meine Stimme leicht \u00fcber ihre Tirade und betonte: &#8222;She said English! Please speak English or German!&#8220; &#8211; &#8222;ah. English? I know what that is!&#8220; sagte sie mir mit, man kann schon sagen hasserf\u00fclltem Blick. &#8222;We are full war mehrfach zu h\u00f6ren und als wir versuchten die T\u00fcr zu schlie\u00dfen schob die Frau ihre Mutter in den T\u00fcrrahmen &#8222;YOU DON&#8217;T CLOSE THIS DOOR!!!!&#8220; &#8211; &#8222;Why?&#8220; &#8211; &#8222;BECAUSE I HAVE A RESERVATION FOR THAT WAGON!! YOU DON&#8217;T CLOSE THIS DOOR&#8220; &#8211; &#8222;Look, we are 6 persons, we have 6 tickets and 6 reservations&#8220; versuchte Erik zu erkl\u00e4ren, aber die Frau lie\u00df nicht mit sich reden und pl\u00e4rrte weiter. &#8222;the man is coming, we see what he says!!!&#8220; &#8211; der Schaffner kam &#8211; zusammen mit einem Polizist. Die Frau redete auf ihn ein, er lie\u00df sie ausreden und zeigte ihr dann unsere Tickets und Reservierungen, die er gleich zu Beginn der Fahrt eingesammelt hatte. Sie sprach weiter sehr aufgebracht, gestikulierte und r\u00fcckte nicht von ihrem Standpunkt ab. Jetzt unterbrach er sie mit lauter, klarer Stimme, wedelte mit unseren Tickets und nickte dem Polizisten zu, der die 2 jetzt aufforderte zu gehen. Ein letzter b\u00f6ser Blick traf unser Abteil und sie gingen. Wir bedankten uns bei Schaffner und Polizist und schlossen erleichtert unsere T\u00fcr.<br \/>\nUnd seitdem ist nichts passiert: Der Zug f\u00e4hrt und ich tippe. Bilder folgen bald &#8211; ihr k\u00f6nnt euch freuen, die werden toll.<\/p>\n<p>Wenn man nur betrachtet was hier im Moment um mich herum passiert, w\u00e4re &#8222;Hitzeschlacht&#8220; oder &#8222;Sauna&#8220; ein treffender Name. Doch dazu sp\u00e4ter.<\/p>\n<p><a class=\"thickbox\" title=\"Zug Bar --> Belgrad&#8220; href=&#8220;http:\/\/lh3.ggpht.com\/-0jMmcShB-y0\/TkJVrno2aKI\/AAAAAAAAAb8\/GEPBDK6ziws\/P1040400.JPG&#8220;><img class=\"alignleft\" title=\"Zug Bar --> Belgrad&#8220; src=&#8220;http:\/\/lh3.ggpht.com\/-0jMmcShB-y0\/TkJVrno2aKI\/AAAAAAAAAb8\/GEPBDK6ziws\/s500\/P1040400.JPG&#8220; alt=&#8220;P1040400.JPG&#8220; width=&#8220;500&#8243; \/><\/a> Der Tag begann wo er aufgeh\u00f6rt hat &#8211; in der Wohnung von (keine Ahnung wie sie hie\u00df) der montenegrinischen Dame, die uns nicht versteht, weil sie nur 2 Floskeln auf Englisch kann. Wir sind da einen Schritt weiter und verstehen immerhin einige Schlagw\u00f6rter ihrer Sprache (Was sie spricht? Da kann ich nur mit den Schultern zucken &#8211; in Montenegro spricht man teils kroatisch, teils slowenisch, teils serbisch, teils montenegrinisch, und so weiter).<br \/>\nHeute allerdings scheiterten wir bei unserem Verst\u00e4ndnis und sie holte einen englischen Sprachf\u00fchrer und zeigte mir die Zeile mit der Aussprach: &#8222;steij hijr&#8220; &#8211; es machte Klick: &#8222;No we will leave today &#8230; We &#8211; go. Thank you&#8220;. Also zahlten wir, packten zusammen und verschwanden aus dem Haus, das die Dame, nennen wir sie &#8222;Eva&#8220; mit den Worten: &#8222;my room &#8211; suuupeeer. Mh? Suuupeeeer. My rooms. Balkonia. Here balkonia. My balkonia. See? And internet&#8220; beschrieb. Stimmte ja auch zu fast 76% (ist ein Rundungswert).<br \/>\nWir wanderten zum Busbahnhof und es stellte sich heraus, dass eine Morgendusche sinnlos gewesen w\u00e4re: nach sch\u00e4tzungsweise 20 min Fu\u00dfmarsch waren wir komplett durchgeschwitzt. Der Bus war ein Schn\u00e4pchen, daf\u00fcr aber sehr voll, sodass wir erst ab dem 3. Stop, einer Stadt namens Budva, nebeneinander sitzen konnten.<br \/>\nDer Bus fuhr eine K\u00fcstenstra\u00dfe entlang und wir hatten fantastische Ausblicke auf die zahlreichen Buchten, Felsen, Inseln (Sveti Stefan inbegriffen) und St\u00e4dtchen hatten. Ein Traum.<br \/>\n14:35 Uhr erreichten wir den Busbahnhof von Bar, einer der gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte des Landes und wie sich im Hafen zeigen sollte, St\u00fctzpunkt der (\u00fcberschaubaren) Flotte von Montenegro. Der Busbahnhof liegt etwa 2 km vom Ortskern entfernt, daf\u00fcr aber fast direkt neben dem Bahnhof. Wir reservierten f\u00fcr unschlagbare 6\u20ac pro Kopf einen Platz im Liegewagen des n\u00e4chsten Zuges: 21:10 Uhr. Die &#8222;Gaderoba&#8220; am Bahnhof war verschlossen und die Dame am Infoschalter nicht willig uns zu verstehen, weshalb wir frisch sonnenbecremt, zum Busbahnhof liefen und ich mit Charm und meinem brillianten Russisch Einlass in den dortigen Gep\u00e4ckraum bekam (Zitat: &#8222;dobroi dien &#8211; i just have a question: Can we put our bags in the Gaderoba? &#8211; Hvala&#8220;). Befreit von dem unn\u00f6tigen Ballast liefen wir in das Zentrum von Bar, sahen die Einkaufsmeile, eine bepalmte Strandpromenade, den Hafen und Str\u00e4nde ohne Ende. Wir suchten uns ein sch\u00f6nes Pl\u00e4tzchen und verschwanden f\u00fcr etwa eine 3\/4 Stunde im Wasser (zusammen mit den Seeigeln, aber vergleichsweise wenigen Fischen).<br \/>\nEs folgte ein Besuch im Supermarkt, wo wir uns mit Getr\u00e4nken, Brot und einigen Konserven (Leberwurst, Thunfisch) eindeckten.<br \/>\nZur\u00fcck zum Busbahnhof, wieder mein perfektes Russisch (dobroi dien) hervorgekehrt, Taschen zur\u00fcckbekommen und zum Bahnhof gelaufen. Der Zug war schon da (1,5h vor der Abfahrt) und nach etwas Wartezeit begaben wir uns auf die Suche nach unseren Pl\u00e4tzen.<br \/>\nIm entsprechenden Abteil befanden sich schon 4 englischsprachige Backpacker, die unsere Betten nur zu gern als Ablage f\u00fcr ihre Rucks\u00e4cke genutzt h\u00e4tten &#8211; wir arrangierten uns recht schnell miteinander und lachten gemeinsam die Katastrophe weg, in der wir sa\u00dfen\/lagen: Es war hei\u00df, stickig und die Luftfeuchtigkeit lag bei etwa 100%. Der Platz reichte nur mit viel Fantasie f\u00fcr das Gep\u00e4ck und die Liegen (immer 3 \u00fcbereinander) wirken etwas abenteuerlich.<br \/>\n&#8222;W-E-L-L-I-N-G-T-O-N&#8220; buchstabierte mir Erik. Wenn wir etwas Internationales so sagen wollen, dass keiner es versteht, buchstabieren wir. &#8222;Steht hier auf dem Namensschild am Rucksack &#8211; denke die kommen von dort. Wo isn das?&#8220; &#8211; &#8222;Neuseeland w\u00fcrd ich meinen.&#8220;<br \/>\nUnser Verdacht erh\u00e4rtete sich dann als wir den Aufkleber vom Flug sahen &#8222;Quantas&#8220; war die Airline. Unsere vier weiblichen Miteisenden (die im Moment schlafen &#8211; der Fahrtwind macht es temperaturm\u00e4\u00dfig ertr\u00e4glich) sind also wahrscheinlich Neuseel\u00e4nder.<br \/>\nDie Fahrt ist bisher (Stunde 2 von 10) relativ ereignisarm &#8211; au\u00dfer mir schlafen alle (ja, ich opfere mich f\u00fcr euch auf un tippe das hier im Liegen auf meinem iPod &#8211; meine Finger sind viel zu fett ;D ), drau\u00dfen kann man die prachtvolle Landschaft (die Strecke soll eine der sch\u00f6nsten Europas sein &#8211; wir fahren relativ hoch \u00fcber dem Tal, oft durch Tunnel, \u00fcber Br\u00fccken, &#8230;) erahnen und das einzige Highlight war der Besuch der Polizei. Beim letzten Halt h\u00e4mmerte es an unsere, von Innen verschlossene, T\u00fcr und wir h\u00f6rten aufgebrachte Frauenstimmen. Wenige Augenblicke sp\u00e4ter \u00f6ffnete die w\u00fctend schnatternde Dame mit dem T\u00fcr\u00f6ffner des Schaffners unser Abteil und fing an uns anzuschreien. Leider in der falschen Sprache, was ihre sicherlich klangvollen Schimpfw\u00f6rter verpuffen lies. Das Bett unter mir f\u00fchlte sich &#8211; was Blickrichtung angeht &#8211; angesprochen und forderte frisch aufgewacht und augenscheinlich vom Geschrei genervt &#8222;English Please&#8220;. Sie sprach das aber in ihrem Akzent aus, und die Frau vor der T\u00fcr wurde noch wilder: &#8222;\u00e4nglisch? I don&#8217;t no what that is &#8211; \u00e4nglisch!!!!&#8220; &#8211; ich erhob meine Stimme leicht \u00fcber ihre Tirade und betonte: &#8222;She said English! Please speak English or German!&#8220; &#8211; &#8222;ah. English? I know what that is!&#8220; sagte sie mir mit, man kann schon sagen hasserf\u00fclltem Blick. &#8222;We are full war mehrfach zu h\u00f6ren und als wir versuchten die T\u00fcr zu schlie\u00dfen schob die Frau ihre Mutter in den T\u00fcrrahmen &#8222;YOU DON&#8217;T CLOSE THIS DOOR!!!!&#8220; &#8211; &#8222;Why?&#8220; &#8211; &#8222;BECAUSE I HAVE A RESERVATION FOR THAT WAGON!! YOU DON&#8217;T CLOSE THIS DOOR&#8220; &#8211; &#8222;Look, we are 6 persons, we have 6 tickets and 6 reservations&#8220; versuchte Erik zu erkl\u00e4ren, aber die Frau lie\u00df nicht mit sich reden und pl\u00e4rrte weiter. &#8222;the man is coming, we see what he says!!!&#8220; &#8211; der Schaffner kam &#8211; zusammen mit einem Polizist. Die Frau redete auf ihn ein, er lie\u00df sie ausreden und zeigte ihr dann unsere Tickets und Reservierungen, die er gleich zu Beginn der Fahrt eingesammelt hatte. Sie sprach weiter sehr aufgebracht, gestikulierte und r\u00fcckte nicht von ihrem Standpunkt ab. Jetzt unterbrach er sie mit lauter, klarer Stimme, wedelte mit unseren Tickets und nickte dem Polizisten zu, der die 2 jetzt aufforderte zu gehen. Ein letzter b\u00f6ser Blick traf unser Abteil und sie gingen. Wir bedankten uns bei Schaffner und Polizist und schlossen erleichtert unsere T\u00fcr.<br \/>\nUnd seitdem ist nichts passiert: Der Zug f\u00e4hrt und ich tippe. Bilder folgen bald &#8211; ihr k\u00f6nnt euch freuen, die werden toll<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man nur betrachtet was hier im Moment um mich herum passiert, w\u00e4re &#8222;Hitzeschlacht&#8220; oder &#8222;Sauna&#8220; ein treffender Name. Doch dazu sp\u00e4ter. Der Tag begann wo er aufgeh\u00f6rt hat &#8211; in der Wohnung von (keine Ahnung wie sie hie\u00df) der montenegrinischen Dame, die uns nicht versteht, weil sie nur 2 Floskeln auf Englisch kann. 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