{"id":608,"date":"2011-08-05T11:41:53","date_gmt":"2011-08-05T11:41:53","guid":{"rendered":"http:\/\/allgemeine-gefahrenstelle.de\/?p=608"},"modified":"2011-08-05T11:41:53","modified_gmt":"2011-08-05T11:41:53","slug":"ein-tag-im-zug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/allgemeine-gefahrenstelle.de\/?p=608","title":{"rendered":"Ein Tag im Zug"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"thickbox\" title=\"Grenze Ungarn Koratien\" href=\"http:\/\/lh3.ggpht.com\/-T-kBYb14_P4\/Tjx9pU0RUzI\/AAAAAAAAAX0\/vdxKQ8N-aM0\/P1040245.JPG\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" title=\"Grenze Ungarn Koratien\" src=\"http:\/\/lh3.ggpht.com\/-T-kBYb14_P4\/Tjx9pU0RUzI\/AAAAAAAAAX0\/vdxKQ8N-aM0\/s325\/P1040245.JPG\" alt=\"P1040245.JPG\" width=\"325\" \/><\/a> Gestern war ein seltsamer Tag. Aufgewacht im str\u00f6menden Regen &#8211; die W\u00e4scheleine vorm Zelt fiel mir auch erst nach einigen Minuten ein &#8211; bauten wir in einer Regenpause das Zelt ab, zahlten unsere 5700 und marschierten zur Metro. Und von jetzt an passierte fast alles nur noch im Zug. Mit der M3 zur M2 (Umstieg in einer unausprechbaren Station &#8211; erinnert mich immer an Star Trek Voyager &#8211; Ferengi und so&#8230;) und von dort zum Bahnhof Budapest Deli. Der Zug nach Zagreb stand schon an Gleis 10 und wir stiegen auch gleich ein. Auf den bequemen Polstersitzen &#8211; vergleichbar mit einem Sofa &#8211; sollten wir, mit wechselnden Mitreisenden (unter anderem 2 sehr un\u00e4sthetische junge Menschen mit einem H\u00fcndchen namens Daisy), die kommenden 6,5 Stunden verbringen.<br \/>\nEs ging vorbei am Balaton (dieser Teil der Fahrt war belastend: an fast jedem Bahnhof hielt der Zug &#8211; und der Balaton ist seeeehr lang) Richtung kroatischer Grenze wo wir 3 Mal kontrolliert wurden: Von den Ungarn, einer kroatischen Zollfrau mit Haaren auf den Z\u00e4hnen und von den kroatischen Beamten.<br \/>\nZagreb r\u00fcckte dann rapide n\u00e4her und in der Zeit beobachteten wir einen Brite, der seiner Freundin gewisse &#8230; Dinge auf den Oberschenkel malte. Aber er vollbrachte auch eine gute Tat: Mit Eriks Klebeband klebte er eine T\u00fcr zu, die vorher regelm\u00e4\u00dfig gegen unser Abteil schlug und sich regul\u00e4r nicht verschlie\u00dfen lie\u00df.<\/p>\n<p>ZAGREB. Was soll ich dazu sagen? Ich habe mir die Stadt als relativ graues \u00d6rtchen vorgestellt, kam aus dem Bahnhof und war vollkommen fasziniert. Ein gro\u00dfer, gut gepflegter, bunter Park und dahinter eine wundervoll sanierter Stadtkern standen gewisserma\u00dfen vor uns. \u00dcberall Caf\u00e9s, Restaurants und vor allem: Hunderte gl\u00fccklich vor sich hin flanierende, haupts\u00e4chlich junge Menschen.<br \/>\nWir wurden auch sofort freundlich empfangen: Eine Frau f\u00fchrte uns bis zum Geldautomat als wir sie (nur) nach dem Weg fragten und die auch die Kellner der Bar, in der wir speisten, erwiesen sich als sehr hilfsbereit &#8211; wir durften Eriks Notebook in den Privatr\u00e4umen der Bar zum Laden anstecken und sogar die Mitarbeitertoilette benutzen. Nach einem reichhaltigen Men\u00fc aus durchaus ortstypischen Versionen bekannter Burger, Palatschinken und 2 verschiedenen, sehr leckeren, lokalen Biersorten waren wir einfach nur gl\u00fccklich und zufrieden.<br \/>\nUnd voller Gl\u00fccksgef\u00fchle quetschten wir uns in einen hoffnungslos \u00fcberf\u00fcllten Nachtzug nach Split. Departure: 22:55Uhr, Arrival: 7:30<br \/>\nAlso ideal zum Schlafen. Eigentlich. Im Zug nach Zagreb, einem TAGzug gab es Liegesitze mit Kopfst\u00fctze. Der NACHTzug hatte das beides nicht. Geschlafen haben wir, aber mit vielen Unterbrechungen.<br \/>\nUnd auch hier sprang mir die Gastfreundlichkeit f\u00f6rmlich entgegen: eine mittelalte kroatische Frau (meine Sitznachbarin zur Rechten) bat mir nicht nur die gemeinsame Armlehne, sondern w\u00e4hrend einer meiner Wachphasen auch eine saftige Birne (und ein Taschentuch zum Mund abwischen) an.<\/p>\n<p><del>Bilder folgen sp\u00e4ter!<\/del> Immerhin eins ist jetzt da.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern war ein seltsamer Tag. Aufgewacht im str\u00f6menden Regen &#8211; die W\u00e4scheleine vorm Zelt fiel mir auch erst nach einigen Minuten ein &#8211; bauten wir in einer Regenpause das Zelt ab, zahlten unsere 5700 und marschierten zur Metro. Und von jetzt an passierte fast alles nur noch im Zug. 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