Generalprobe

Ahoi vom Schiff auf dem Seekranke nicht seekrank werden!
Dies ist die erste Generalprobe des Urlaubsblogs und wie lässt sich etwas besser generalprobieren als im Urlaub? Denn ich (Lisa) bin zur Zeit mit meinem allerbesten Paul in unserer Hauptstadt und genieße das herrliche Wetter! Gestern haben wir uns schon einen Kinobesuch gegönnt – Harry Potter 7.2 und sobald dieser Text fertig ist, steigen wir U1, darauffolgend in die U3 und dann hoffen wir Pauls zukünftigen Studienplatz zu sehen! Es wird nach Wohnungen geguckt, was heute Abend geschieht ist noch unklar. Morgen – Unterweltenführung?
Bis bald … Paul und Lisa :)

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Vorbereitung #2

Die Europareise rückt näher. Und ich bin nicht nur voller Vorfreude, sondern -zumindest ab und zu- auch geistig mitten in der Vorbereitung. Ich sage bewusst „geistig“, denn praktisch ist -wenn man von meinem Anflug von Arbeitseifer vor einiger Zeit absieht- noch nicht viel geschehen. Und irgendwie auch zurecht. Zum Packen ist es zu früh und die meisten anderen Vorbereitungen sind überflüssig. Die seelische und moralische Einstimmung ist das Einzige an dem ich arbeiten kann.*

Deshalb und weil ich ein großer Fan von Dennis Gastmann, dem NDR-Weltreporter, bin, habe ich mir sein neues Buch gekauft, was der Einfachheit halber genauso heißt, wie seine Sendung: „Mit 80000 Fragen um die Welt“.
Zusammen mit einem Kameramann, reist der gute Dennis um die Welt und beantwortet die unglaublich wichtigen und mitunter sehr speziellen Fragen seiner Zuschauer: „Wo ist Nordkorea?“, „Wie stirbt es sich in Texas?“, „Wo ist der schwarze Kontinent am Schwärzesten?“ und „Wer liegt vor Madagaskar?“.
In seinem Buch folgt er zwar zu großen Teilen dem Handlungsablauf seiner Antwortfilme, bindet aber auch Anekdoten aus dem Reise- und Drehalltag mit ein.
Fazit: Es ist unterhaltsam, vermittelt durchaus Wissen, macht Lust aufs Reisen und zeigt, dass man auch die absurdeste Frage beantworten kann. Und ich bin jetzt ein klein wenig vorbereiteter auf meine Reise.

Auf mich ist Verlass: Ich kleines Kommerzschwein füttere euch erst mit einem Buchtipp an und setze dann einen Amazon-Partnerlink drunter. Fies, oder? ;)
Dennis Gastmann – „Mit 80000 Fragen um die Welt“

*Nagut. Und an diesem Blog

Montenegro

Die kleine Insel Sveti Stefan in Montenegro
Die kleine Insel Sveti Stefan in Montenegro (CC-BY-NC-ND 2.0 - Jonas Ahlberg)

Erik und ich haben durch Zufall ein neues potentielles Reiseziel entdeckt. Das Land ist vergleichsweise klein, aber scheint ein echtes Highlight zu sein. Wenn wir uns tatsächlich in einen Zug nach Montenegro setzen, dann würden wir zwangsläufig auf einer „der spektakulärsten Gebirgsbahnen“ über die „mit 198 Metern Höhe über Grund höchste Eisenbahnbrücke der Welt“ zu fahren.
Ein kurzer Blick zu Flickr zeigte dann, dass diese Landschaft wirklich ein Traum ist. Fantastische Gebirgskullisen, interessante Architektur und eine unbeschreibliche Küste.

Der Ort Perast an der Bucht von Kotor
Der Ort Perast an der Bucht von Kotor (CC-BY-ND 2.0 - MILACHICH)

Ich denke: Das ist einen Besuch wert!

Vorbereitung #1

Musik beim Arbeiten ist ja ganz nett, aber ich gebe zu es fällt nicht ganz leicht sich zu konzentrieren wenn oohhhh Black Betty BAM-A-LAM!, oohhhh Black Betty BAM-A-LAM! … ich schweife ab.

Ich bereite mich irgendwie auf meinen Urlaub vor. Man darf mich jetzt gern für verrückt erklären, denn ich urlaube frühstens im Juni, aber ich freue mich eben jetzt schon: Ich habe schon vor Monaten eine European Railmap gekauft, seit einigen Tagen bastle ich an diesem Blog (sogar die Domain „allgemeine-gefahrenstelle.de“ gehört mir) und heute kam ein weiteres Paket: Eine Lowepro Adventura 170 – zu deutsch: eine relativ große Kameratasche. Sie macht von der Verarbeitung her einen sehr guten Eindruck und wirkt durchdacht – genaueres weiß ich aber erst, wenn ich sie in Benutzung habe.
Und damit dieser Test-Artikel nicht allzu sinnlos wird, probier ich hier gleich den Amazon-Partnerlink aus: Die „Lowepro Adventura 170“ auf Amazon.de kaufen

 

Tagebuch UK 2010 – Tag 6

Im folgenden präsentieren wir die gesammelten Stichpunkte unserer Großbritannienreise 2010. (Stichpunkte: Erik | Ergänzungen: Paul)

Fr, 30. Juli
– früh schnell weg
Erik unterschlägt hier unser Treffen mit dem Dalai Lama
– mit Bus bis Rail Sation
Der Busfahrer war doch einigermaßen schwungvoll unterwegs: Ich erinnere mich noch bildhaft an die engen Straßen und die tiefhängenden Äste, die neben uns an die Scheiben des Doppelstockbusses schlugen.
– Zug nach Halifax
– in Halifax Geld abgehoben (und die damit einhergehende Suche nach Barclays) und in Supermarkt (wo unter Anderem eine Maxi-Packung Walkers mit Essiggeschmack erstanden wurden)
– Blumen geholt (hier wird meine Erinnerung dünner, immer schreibe ich das hier im Jahr 2012!! – aber ich meine noch zu wissen, wie wir in einer Art Markthalle oder Passage an einem Blumenstand waren)
– mit Bus nach Copley, an Kanal mit Schleusen, Walkers gegessen
Wir hatten Halifax recht schnell erkundet – soo wahnsinnig viel gibt es ja wirklich nicht zu sehen und nach einigem Hin und Her fanden wir den Busbahnhof und noch etwas später auch den passenden Bus. Da wir nicht sicher wussten wann wir genau raus müssen, und es keine sinnige Anzeige dafür gab, stiegen wir auf gut Glück eine Station zu früh aus. Wir liefen den Rest, waren aber natürlich viel zu zeitig hier. Also ging es an den Kanal, den ich kannte. Ich glaube sogar, dass wir hier eine SMS von Phyllis bekamen, die anbat uns in der Stadt abzuholen. Aber wir waren ja bereits da.
– zu John and Philly (hier irrt der Schreiber: Phyllis wäre korrekt)
– schön Salat, Wurst, zu Collin (Colin ist der Nachbar, der gern mit uns reden wollte – war sehr nett – und das Essen scheinbar auch – kann mich aber kaum erinnern)
– geredet, I-net, Hund
bezieht sich wohl auf Colin – wir sprachen mit ihm und seiner Frau Sheila, lernten ihren Hund Fudge kennen und erbeuteten den WLAN-Code
– wieder zurück, Zug geguckt, alles geklärt, MDR Phyllis und John besitzen einen deutschen Receiver und schauen liebend gern Volksmusikprogramme – noch Fragen?
– ins Bett

Tagebuch UK 2010 – Tag 5

Im folgenden präsentieren wir die gesammelten Stichpunkte unserer Großbritannienreise 2010. (Stichpunkte: Erik | Ergänzungen: Paul)

Do, 29. Juli
– schnell duschen
– zu Bahnhof, in Bus, viel Geld (besser: viel teuer)
– nach Patterdale, weiter zum Pass mit Bus dank Tante in Laden
– geklopft, keiner aufgemacht, nochmal geklopft, Bunker 8,50 Pfund
OK. Der Bunker hieß eigentlich „bunk room“ und war ein Schlafraum für knapp 20 Personen. Die Hochbetten waren Marke Eigenbau und teilweise viel zu kurz. Der Raum besaß zwar eine Heizung (Ihr ahnt das Problem? EINE Heizung), war aber trotzdem eiskalt (ich glaube sogar, die haben uns die Heizung nachts abgedreht). Der Fußboden bestand aus roten Kacheln und hatte nicht nur einige Untiefen, sondern auch einen Gullideckel. Die Dusche wurde mit 20 Pence Münzen befeuert, tröpfelte aber auch ohne Geld vor sich hin. Und wer zu lange duschte, überschwemmte nicht nur das Bad, sondern auch einen der Schlafräume. Die Fenster waren in etwa 2m Höhe angebracht und ca. 20 x 50cm groß. So. Ich glaube jetzt versteht ihr warum wir das Teil „Bunker“ nennen.
– losgewandert mit Handtuch u. Badehose
die anderen Wanderer fanden das durchaus amüsant
– Hausberg bestiegen, mit Füßen in kleines Wasserbecken
– weitergewandert in hohes Tal, andere Seite wieder hoch
– Bergsee, reingegangen, Selbstauslöser, sehr kalt, Pflanzen und Schlamm am Grund
– beim Nacktsein beobachtet worden (von einem Spannerschaf)
– auf Gipfel dann runter ins Tal, Schafe
– dann in Bach mit Füßen, Stativ im Eimer
Der dabei entstandene Selbstauslöser ist total unspektakulär – leider. Das Fotografieren war Nervenkitzel pur: Die Kamera balancierte auf einem Stein mitten im Bach.
– Straße hoch, lebensgefährlich (kein Fußweg, Linksverkehr, enge Straße, fuhren wie Henker), anstrengend
– zurück in Kabuff, duschen, alles nass, alles
– im Pub essen, Curry Chicken, sehr lecker, Fosters Bier, Muffin, (mangels Kleingeld mit) Visa bezahlt
– abends gefroren, weil Heizung aus (es war mir noch NIE so kalt. Auch nicht im Zivildienst beim Schneeschippen)
– mit Jacke geschlafen