Vom Glück verfolgt

Wenn ein Tag so wunderschön beginnt, ist alles drin. Heute kam der Zug zu spät, die Weiche war dahin.
Der Zug war ungewöhnlich kalt, dafür gibts einen Preis, als Krönung stanken Sitznachbarn irgendwie nach Scheiß.
Guten Morgen, liebe Sorgen seid ihr auch schon alle da?
Habt ihr auch so gut geschlafen, na dann ist ja alles klar!

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Subotica überrascht uns

_MG_7300Erik warf den Böller in den Container – ein erboster Anwohner rannte uns schreiend hinterher und ließ sich auch von Herrn Borowski nicht beruhigen. Wir suchten Schutz hinter einem Geländer, denn der Mann drohte uns zu überfahren. Lisa wurde immer ängstlicher: „Paul. Paul! PAUL! PAAULL!!“ – Dann wachte ich auf. Im Nachtzug hatte ich geschlafen wie ein Stein und nachdem der Schaffner es nicht geschafft hatte mich zu wecken, war Lisa an der Reihe: „Noch 20 Minuten bis Belgrad“ sagte sie zu mir. Noch halb im Schlaf nickte ich das ab und richtete mich in meinem Bettchen auf.
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Bulgarien, neues Lieblingsland

_MG_7058Morgens um 6 in Bulgarien. Wir zwei Reisenden wurden unsanft aus unseren Betten geklingelt. Da wir schon am Vorabend unsere Rucksäcke fast fertig gepackt hatten, dauerte es nicht lang, bis wir abmarschbereit waren. Die Tür zur Rezeption war verschlossen (vielleicht war das junge Fräulein mit ihrem Kerl irgendwo versackt, vielleicht hat die Rezeption aber auch einfach nicht die ganze Nacht geöffnet) – wir ließen also den Schlüssel stecken und machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Bulgarien, neues Lieblingsland weiterlesen

Friede, Freude, bulgarischer Döner

Im halbdunklen Zimmer wachte ich auf. Unsere Zimmergenossin Ruth war schon gegangen, ihr Gepäck verschwunden – wahrscheinlich setzt sie ihre Radtour fort. Doch das vierte Bett im Raum war jetzt belegt. Eine junge Frau lag darauf und schnarchte laut. Während Lisa noch schlief, beendete ich meinen Constanta-Artikel.
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