100 Meter Fußbad und 26 kleine Imbisse

Und schon wieder so ein Tag, an dem wir mehr erlebt und gesehen haben, als ich aufschreiben kann. Wir sind mit einer Fähre auf eine Vulkaninsel gefahren, haben bei 34°C ein 100m langes, heißes Fußbad genossen, haben im Bus ein Rubbelticket erworben und viel erfahren über kleine Mandarinen und riesige Rettiche (die größten der Welt!). Ich beschränke mich trotzdem auf eine kurze Beschreibung unseres festlichen Abendessens.

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Ein Schreinbesuch und japanische Pfannkuchen

33°C, Luftfeuchtigkeit: sehr hoch. Die Wetterapp sagt: „Gefühlte Temperatur 37°C“ – das Gefühl sagt: „Stimmt.“ Wir sitzen an Bord einer Fähre und sind auf dem Weg von Miyajimaguchi nach Miyajima, eine kleine Insel südlich von Hiroshima. Bekannt ist sie vor allem für das berühmte Torii. Toriis sind große hölzerne oder steinerne Tore, die den tatsächlichen oder symbolischen Eingang zu einem Schrein oder Tempel markieren. In diesem Fall ist es wohl eher ein symbolischer Eingang, denn das Tor steht im Wasser. Nur bei Ebbe erreicht man es einigermaßen trockenen Fußes.

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Hiroshima.

Hiroshima: Bekannt hauptsächlich für die düsterste Stunde der Stadt, den Abwurf der Atombombe auf die bis dahin vom Krieg fast gänzlich verschonte Stadt. Das Stadtzentrum verschwand in einem Feuerball, noch in über einem Kilometer Entfernung wurden Häuser von der Druckwelle zerstört. 90000 Menschen starben sofort. Bis Ende 1945 stieg die Zahl auf rund 130000. Noch heute ist die Krebsrate in Hiroshima deutlich höher als im Rest des Landes.

Seitdem sind fast 72 Jahre vergangen. Die Bewohner haben ihre Stadt wieder aufgebaut. Und das ist ihnen gelungen: Hiroshima ist wunderschön. Etwas grüner und einen Ticken weitläufiger als viele andere Städte in Japan. Mit einem hübschen, pulsierenden Zentrum, voller Kneipen, Bars & kleiner Geschäfte. → weiterlesen

212 Kroketten

Tokyo ist eine Metropole. Eine Stadt deren Größe (und Einwohnerzahl) man nur schwer fassen kann. Und es hat viel zu bieten: Ruhige Parks und ehrwürdige Tempelanlagen gehören genau so zum Stadtbild wie überfüllte Züge und schreiend bunte Straßenzüge. Es ist letzteres, wovon ich jetzt kurz berichten möchte.

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Abendliche Sushikalypse

Unsere Unterkunft ist ein kleines Apartment in Tabata, einem Bezirk im Norden Tokyos. Sie besteht im wesentlichen aus zwei Zimmern und ist dem eingeschränkten Raumangebot angepasst: Schiebetüren, Schränke in die Wand integriert, winziges Toilettenräumchen, eine(!) Kochplatte, clevere Regale, … – es wird kein Platz verschenkt. Ähnlich ist auch der restliche Bezirk aufgebaut: Enge Straßen, schmale Hauseingänge, Parkplätze in die das Auto gerade so noch drauf passt.

Man kann sicher vieles über die Gegend sagen, aber touristisch ist sie nicht unbedingt. Die kleinen Läden und Restaurants werden fast ausschließlich von Tokyotern besucht und sind Gäste aus „dem Westen“ nicht unbedingt gewöhnt. Noch dazu solche wie uns, die nur mit den Vokabeln für „Guten Tag“ und „Danke“ ausgestattet völlig planlos durch die Gegend streifen* um dann in irgendein Lokal einzukehren. Ein interessantes Erlebnis. Für beide Seiten.

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