Tagebuch UK 2010 – Tag 5

Im folgenden präsentieren wir die gesammelten Stichpunkte unserer Großbritannienreise 2010. (Stichpunkte: Erik | Ergänzungen: Paul)

Do, 29. Juli
– schnell duschen
– zu Bahnhof, in Bus, viel Geld (besser: viel teuer)
– nach Patterdale, weiter zum Pass mit Bus dank Tante in Laden
– geklopft, keiner aufgemacht, nochmal geklopft, Bunker 8,50 Pfund
OK. Der Bunker hieß eigentlich „bunk room“ und war ein Schlafraum für knapp 20 Personen. Die Hochbetten waren Marke Eigenbau und teilweise viel zu kurz. Der Raum besaß zwar eine Heizung (Ihr ahnt das Problem? EINE Heizung), war aber trotzdem eiskalt (ich glaube sogar, die haben uns die Heizung nachts abgedreht). Der Fußboden bestand aus roten Kacheln und hatte nicht nur einige Untiefen, sondern auch einen Gullideckel. Die Dusche wurde mit 20 Pence Münzen befeuert, tröpfelte aber auch ohne Geld vor sich hin. Und wer zu lange duschte, überschwemmte nicht nur das Bad, sondern auch einen der Schlafräume. Die Fenster waren in etwa 2m Höhe angebracht und ca. 20 x 50cm groß. So. Ich glaube jetzt versteht ihr warum wir das Teil „Bunker“ nennen.
– losgewandert mit Handtuch u. Badehose
die anderen Wanderer fanden das durchaus amüsant
– Hausberg bestiegen, mit Füßen in kleines Wasserbecken
– weitergewandert in hohes Tal, andere Seite wieder hoch
– Bergsee, reingegangen, Selbstauslöser, sehr kalt, Pflanzen und Schlamm am Grund
– beim Nacktsein beobachtet worden (von einem Spannerschaf)
– auf Gipfel dann runter ins Tal, Schafe
– dann in Bach mit Füßen, Stativ im Eimer
Der dabei entstandene Selbstauslöser ist total unspektakulär – leider. Das Fotografieren war Nervenkitzel pur: Die Kamera balancierte auf einem Stein mitten im Bach.
– Straße hoch, lebensgefährlich (kein Fußweg, Linksverkehr, enge Straße, fuhren wie Henker), anstrengend
– zurück in Kabuff, duschen, alles nass, alles
– im Pub essen, Curry Chicken, sehr lecker, Fosters Bier, Muffin, (mangels Kleingeld mit) Visa bezahlt
– abends gefroren, weil Heizung aus (es war mir noch NIE so kalt. Auch nicht im Zivildienst beim Schneeschippen)
– mit Jacke geschlafen