Uni, Wohnung und viel mehr..

Guten Morgen!
Es ist Mittwoch und die Sonne scheint – leider nicht mehr. Der Wetterbericht hatte wohl recht – Montag/Dienstag schön, Mittwoch/Donnerstag eher grau und kühl. Das ist jetzt aber kein Grund für Traurigkeit – denn heute steht tagesplantechnisch eher Innenraum auf dem Plan.

S6306489.JPG Der gestrige Tag stand ganz im Zeichen meines kommenden Studiums. Wir sind mit der U-Bahn nach Dahlem gefahren und haben einen Blick auf die FU geworfen. Das Ganze war höchst aufschlussreich: Die Uni liegt in einem sehr ruhigen, grünen Villenviertel. Die Parks und Grünanlagen sind gepflegt, die Straßen sauber und man glaubt kaum, dass man noch in Berlin ist – vom geschäftigen Straßenlärm der Innenstadt ist hier nichts zu spüren. Die Uni selbst besteht ja -soviel wusste ich vorher auch schon- aus den Hauptgebäuden Rost- bzw. Silberlaube und vielen kleineren Instituten. Wie das in der Praxis aussieht, davon konnten wir uns gestern überzeugen: Das Hauptgebäude wirkt riesig – nie enden wollende Gänge, unzählige Abzweigungen, … und dazu ein begrünter Innenhof und die fantastisch schöne philologische Bibliothek – man muss sagen: Der Komplex ist ein sehenswertes Objekt. Das Verblüffenste waren aber die Nebengebäude und Institute: Wenn man durch die Straßen der Gegend schlendert, sieht man immer wieder kleine blaue Schilder an unscheinbaren Häusern und Villen FU-Berlin – Institut für blablabla.
Nach einer kleinen Auszeit auf der frischgemähten Wiese eines Parks, starteten wir wieder in Richtung Western Comfort – unserer Unterkunft – wo wir uns der Wohnungssuche im Internet hingaben.
Das wurde prompt belohnt und punkt 20 Uhr standen wir vor einem etwas verlottert wirkenden Haus in Prenzlauer Berg und schauten uns eine Wohnung an, deren Hauptmerkmal die Dusche war. Sie befindet sich nämlich in der Küche – zwischen Kühlschrank und Gewürzregal sozusagen.
Vollkommen fasziniert von dieser etwas ungewöhlichen Wohnung, setzten wir uns auf eine Bank an der Schönhauser Allee und beobachteten die vorbeiströmenden Menschenmassen – immer wieder lohnenswert muss ich sagen. Leider verhinderte eine Mischung aus S-Bahn-Verspätung und Planlosigkeit unsererseits, dass wir pünktlich zum letzten Einlass am Reichstagsgebäude ankamen und so begnügten wir uns mit einem kleinen Spaziergang an der Spree und beschlossen das ganze heute noch einmal zu versuchen. Wünscht uns Glück.

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P.s.: Wir sind dann mal frühstücken ;D – genießt die Bilder! KORREKTUR: Bilder folgen heute Nachmittag/Abend – technisches Problem. Entschuldigung. Bilder jetzt nachgereicht. Heute ist scheinbar Ego-Tag (Lisa ist so kamerascheu :[ )

2 Kommentare

  1. ..hat es denn mit einem Besuch im Reichstag noch geklappt?Sind auf den nächsten Bericht gespannt …

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