Pandas überall!

Elefanten, Tiger, Krokodile, Gorillas und vor allem: Pandas. Wir waren im Zoo!Der Zoo von Tokyo befindet sich in einem Park im Stadtteil Ueno. Vom Bahnhof kommend passiert man zunächst das von Le Corbusier entworfene Nationalmuseum für westliche Kunst bevor man das Haupttor des Zoos erreicht. Tickets kauft man – natürlich – am Automat und freut sich direkt darüber, dass sie so günstig sind (nur 600 Yen/Person).

Spätestens jetzt ruft jede Ecke „Panda“: Pandaplüschtiere, Pandataschen, Pandakekse, Pandaplakate, Pandastatuen, Pandaaufsteller, Pandaschlüsselanhänger, Pandamosaike – wer hier die Hauptattraktion ist, ist schnell klar. Im Berliner Zoo muss man aktuell in langen Schlangen warten, wir haben diesen Schritt überspringen können und gleich drei Mal das Pandagehege besucht. Insgesamt drei Zoowärter sind hier im Einsatz und halten Schilder hoch, die im Ruhe und Fotos ohne Blitz bitten oder Besucher die zu lange vor dem Gehege verweilen weiterschieben. 

Der Ueno Zoo hat zwei Pandas, jedoch ist nur einer im Moment für die Öffentlichkeit zu sehen. Das Pandaweibchen kümmert sich nämlich um den frischgeborenen Nachwuchs, der erst in etwa einem Monat erstmals den Besuchern gezeigt wird. Shin Shin, das Pandamännchen übernahm also all die wichtigen Aufgaben, die sich die beiden üblicherweise teilen: Erst saß er Bambusstangen knabbernd auf seinem Hintern, dann stand er auf, ging ein paar Schritte und legte sich für ein Nickerchen wieder hin. Essen und Schlafen. Ein harter Job.

Der Zoo insgesamt ist ganz hübsch: Für recht wenig Geld (in Zoodimensionen) bekommt man viel geboten. Neben den asiatischen Elefanten, den Tigern und Braunbären, gab es auch ein großes Vivarium voller Frösche, Kröten, Schlangen, Echsen, Krokodilen und Schildkröten, ein Nachttierhaus, verschiedenste Affen und – jetzt kommt etwas ganz anderes – eine Schwebebahn, die die beiden Teile des Zoos (die von einer Straße getrennt werden) miteinander verbindet.

Lisas Tagebuch gibt Euch weitere Details:

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