Im Hyänenschlupfwinkel

img_5184img_5186img_5187

Mehr Text und Bild gibt es hier:

Die unaussprechlichen Gcwihaba Caves strahlen eine gewisse Jurrassic-Park-Haftigkeit aus. Nicht, dass sie Höhlen an sich, besonders gruselig wären – nein, das geht: Die sind dunkel, steinig und total interessant. Das Seltsame ist die Region herum: Man wird begrüßt von einem verlassenen Parkgate, einem geschlossenen Museum (dessen Öffnungszeiten von 10 bis 19 Uhr sein sollten und das optisch eher an einen Geräteschuppen erinnert), überwachsenen Wegen, verwahrlosten Picknick-Plätzen und vor allem: Niemandem. Weit und breit keine Menschenseele. Es sieht aus wie ein aufgegebenes Projekt, und ich befürchte das ist es auch: Die nötige Infrastruktur ist da, aber eben kein Tourist. Und wenn einer kommt, ist niemand da, der ihn abkassiert, den Campsite zeigt, die Höhlen erklärt oder ein Bier verkauft. Vielleicht wird sich das alles ändern, wenn es eine bessere Straße gibt, und man nur noch eine, statt 4 Stunden braucht, um sie zu erreichen. Bis dahin bleiben die Gcwihaba Caves ein Geheimtipp für Menschen die Ruhe suchen. Viel Ruhe.