Sandige Fahrt und grauer Besuch

img_4646img_4647

Weitere elefantastische Anekdoten findet ihr hier:

Die Fahrt nach Savuti war die wahrscheinlich härteste des Urlaubs: Kurz hinter dem Örtchen Shorobe hörte die Straße einfach auf und wir fanden uns ohne Vorwarnung auf einer staubigen Schotterpiste wieder. Mit sportlichen 50 bis 80 km/h donnerten wir geräuschvoll und mit ordentlicher Staubwolke hinter uns gute 70 km gen Norden, bis die Straße ein weiteres Mal endete. Diesmal aber richtig. Ein etwa 50 m langes Stück war komplett geflutet. Einem Schild folgend fuhren wir die “Detour”, bis auch die plötzlich endete: Elefanten hatten mehrere Bäume umgestürzt und alle Versuche das zu Umfahren scheiterten. Etwas frustriert und ratlos fuhren wir zur Hauptroute zurück und suchten uns Hilfe. Ein netter Mann zeigte uns schließlich eine weitere “Detour” (die viel weniger versteckt liegt, als wir hier zugeben möchten) und führte uns sicher auf die andere Seite. Von dort war es nur ein kurzer Weg zum nächsten Parkgate (Permit Nummer Zwei holen: Dies ausfüllen, das ausfüllen, unterschreiben, bezahlen, Stempel und fertig – geht übrigens viel schneller und entspannter wenn man die Parkwächter auf Setswana begrüßt und kurz ein bisschen smalltalkt. Macht man das nicht – wie eine Gruppe von Deutschen die nach uns kamen – verkompliziert sich der Prozess merklich).

Die weitere Route blieb anstrengend und wir tauschten noch 2 Mal das Steuer – 70 km Sandweg strengen wirklich an. Der Abend im Camp entschädigte für die Anstrengungen: Ein Elefant sagte uns Hallo. Was will man mehr?