Djurpark

Ein Erfolg war der Besuch im Skånes Djurpark nicht: Die Hälfte der Hauptattraktionen hielt sich bedeckt und trotz der Nebensaisonpreise war es recht teuer. Trotzdem war es beeindruckend einem ausgewachsenen Elch gegenüber zu stehen. Wir lernen: Elche sind seeehr groß.

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Begonnen hatte der Tag ganz unspektakulär in Ystad. Wir packten, beluden unseren treuen Skoda Fabia und etwas mehr als eine Stunde danach waren wir schon in Höör, einer Stadt völlig befreit von jeglicher Attraktion, wie wir später bei einem kurzen Stadtbummel feststellen durfen.

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Wieder einmal Camping. Ein sehr netter, junger Mann mit starker Gesichtsbehaarung (eine Mischung aus kanadischem Holzfäller und Friedrichshainer Hipster) checkte uns ein und – mittlerweile sehr routiniert – stellten wir unser Zelt auf. Es stürmte gewaltig, als wir dann zu Fuß zum Djurpark (Tierpark) liefen. Dort erfuhren wir es sei Nebensaison (Im August. Ich versteh es nicht. Ist doch kein Skihang.), was den positiven Nebeneffekt hatte, dass die Preise nicht ganz so unverschämt waren, jedoch den negativen Nebeneffekt hatte, dass alle Attraktionen auf ein Minimum reduziert waren.

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Die erste Hälfte des Rundgangs war ernüchternd: Wir sahen Ziegen (wow), Pferde am Horizont (wow!) und Enten (WOW!). Bei den Robben stieg die Stimmung kurz, denn hin und wieder tauchte eine auf und zeigte ihre Svhwimmkünste. Die Bären (angepriesen als DAS Highlight) hatten sich irgendwo in ihrem weitläufigen Gehege versteckt. Und das so gut, dass sie von keiner Seite, keinem Turm und keiner Plattform aus zu sehen waren (selbiges gilt für die Wölfe, Eulen, Marder, Dachse, …). Am Ende sahen wir immerhin noch Polarfüchse, Luchse, Hirsche, Rehe, Wildschweine, Büffel, Moschusochsen und eben: Elche.

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In Höör selbst gab es nichts anzuschauen. Wir nutzen die seltene Gelegenheit und betraten zum ersten Mal einen Systembolaget – ein staatliches Alkoholgeschäft. Im Supermarkt dürfen Getränke nur bis zu einem Alkoholgehalt von maximal 3,5% verkauft werden. Danach muss man in den Systembolaget gehen. Das erklärt zweierlei: Zum Einen die beeindruckend große Produktauswahl im Bereich Leichtbier (und Cider mit 0,8% Alkoholgehalt… also: Alkoholfreier Cider. Also Apfelsaft. Leicht vergoren.) und die  große Anzahl sturzbetrunkener, junger Schweden im Interrailurlaub.

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Tagesabschluss war unser kleines Grillfest: Auf einem Einmalgrill bereiteten wir uns schwedische Grillwurst und Zucchini zu und verbrannten nebenher ein Baguett (das wir dann trotzdem aßen. Acrylamit? Nie gehört!).

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1 Kommentar

  1. Dem Stapel Teller nach sind die Würste der fünf, sechs…siebte Gang – smaklig maltid ;o)

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