Ein Schreinbesuch und japanische Pfannkuchen

33°C, Luftfeuchtigkeit: sehr hoch. Die Wetterapp sagt: „Gefühlte Temperatur 37°C“ – das Gefühl sagt: „Stimmt.“ Wir sitzen an Bord einer Fähre und sind auf dem Weg von Miyajimaguchi nach Miyajima, eine kleine Insel südlich von Hiroshima. Bekannt ist sie vor allem für das berühmte Torii. Toriis sind große hölzerne oder steinerne Tore, die den tatsächlichen oder symbolischen Eingang zu einem Schrein oder Tempel markieren. In diesem Fall ist es wohl eher ein symbolischer Eingang, denn das Tor steht im Wasser. Nur bei Ebbe erreicht man es einigermaßen trockenen Fußes.

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Hiroshima.

Hiroshima: Bekannt hauptsächlich für die düsterste Stunde der Stadt, den Abwurf der Atombombe auf die bis dahin vom Krieg fast gänzlich verschonte Stadt. Das Stadtzentrum verschwand in einem Feuerball, noch in über einem Kilometer Entfernung wurden Häuser von der Druckwelle zerstört. 90000 Menschen starben sofort. Bis Ende 1945 stieg die Zahl auf rund 130000. Noch heute ist die Krebsrate in Hiroshima deutlich höher als im Rest des Landes.

Seitdem sind fast 72 Jahre vergangen. Die Bewohner haben ihre Stadt wieder aufgebaut. Und das ist ihnen gelungen: Hiroshima ist wunderschön. Etwas grüner und einen Ticken weitläufiger als viele andere Städte in Japan. Mit einem hübschen, pulsierenden Zentrum, voller Kneipen, Bars & kleiner Geschäfte.  „Hiroshima.“ weiterlesen